COLLADA (COLLAborative Design Activity) ist ein offenes XML-Schema, das als Standard für den Austausch digitaler Assets zwischen verschiedenen Grafiksoftwareanwendungen dient. Es wird hauptsächlich zum Speichern und Übertragen von 3D-Modellen, Szenen, Texturen, Animationen und Effekten verwendet. Das Format zielt darauf ab, die Interoperabilität zwischen verschiedenen 3D-Content-Erstellungstools, Game-Engines und Visualisierungssoftware zu gewährleisten. Eine COLLADA-Datei enthält typischerweise Informationen über die Geometrie von 3D-Objekten, einschließlich Scheitelpunkten (Vertices), Normalen, Texturkoordinaten und Materialeigenschaften. Sie kann auch Animationsdaten wie Keyframes und Skelettanimationen speichern, was die Übertragung komplexer animierter Szenen ermöglicht. Das COLLADA-Format unterstützt verschiedene Schattierungsmodelle und Effekte, wodurch die Darstellung realistischer Materialien und visueller Effekte ermöglicht wird. Es wird häufig in der Spieleentwicklung, der Architekturvisualisierung und anderen 3D-Grafikanwendungen eingesetzt, um den Austausch von Assets zwischen verschiedenen Softwarepaketen und Pipelines zu erleichtern. Obwohl COLLADA anfänglich vielversprechend war, hat seine Akzeptanz zugunsten modernerer Formate wie glTF etwas nachgelassen, was auf Komplexitäten und Implementierungsunterschiede in verschiedenen Softwarelösungen zurückzuführen ist.