Open Financial Exchange (OFX) ist eine vereinheitlichte Spezifikation für den elektronischen Austausch von Finanzdaten zwischen Finanzinstituten, Unternehmen und Verbrauchern über das Internet. OFX wurde in den späten 1990er Jahren von Microsoft, Intuit und CheckFree entwickelt und dient als standardisiertes Format für den Import und Export von Finanzinformationen wie Kontoauszügen, Anlageportfolios und Kreditkartentransaktionen. Im Gegensatz zu älteren Formaten wie QIF, die oft proprietär waren und zu Dateninkonsistenzen neigten, verwendet OFX eine auf SGML (und später XML) basierende Struktur, die ein hohes Maß an Interoperabilität zwischen verschiedenen Buchhaltungssoftware-Paketen und Bankplattformen gewährleistet. Das Format wird weltweit von großen Finanzinstituten unterstützt, wodurch Benutzer ihre Transaktionshistorie direkt in ihre persönliche Finanzverwaltungssoftware herunterladen können. OFX ist sicher, erweiterbar und in der Lage, komplexe Finanzdaten zu verarbeiten, einschließlich Kontoständen, Transaktionsdetails und sogar Anweisungen für Rechnungszahlungen. Damit hat es sich als Industriestandard für die automatisierte Integration von Finanzdaten etabliert.