Der Begriff 'Autotools' bezieht sich nicht auf eine einzelne, spezifische Dateiendung wie '.txt' oder '.jpg'. Vielmehr ist 'Autotools' der gebräuchliche Name für eine Sammlung leistungsfähiger und weit verbreiteter Softwareentwicklungswerkzeuge, die hauptsächlich auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen (Linux, macOS) eingesetzt werden, um portable Build-Systeme für Quellcode zu erstellen. Die Kernkomponenten umfassen GNU Autoconf, GNU Automake und GNU Libtool. Obwohl es keine einzelne, definitive 'autotools'-Datei gibt, stützt sich das System stark auf Konfigurationsdateien in verschiedenen Formaten. Die zentralen Dateien eines Autotools-Projekts sind typischerweise 'configure.ac' (die Eingabedatei für Autoconf) und 'Makefile.am'-Dateien (Eingabedateien für Automake). Diese Dateien enthalten Shell-Skripte und Makefile-Syntax, die verwendet werden, um das finale 'configure'-Skript sowie die plattformspezifischen Makefiles zu generieren, die für die Kompilierung der Software erforderlich sind. Entwickler bearbeiten diese Dateien, um Abhängigkeiten, Systemprüfungen und Kompilierungs-Flags zu definieren und so sicherzustellen, dass die Software in verschiedenen Unix-ähnlichen Umgebungen korrekt erstellt werden kann. Die Ausführung des 'configure'-Skripts führt häufig zur Erstellung einer 'config.log'-Datei, welche die Details des Build-Prozesses protokolliert.